UHC Burgdorf vs. Le Rouge et Or du Locle 8 :3 (6 :0 ; 2 :3)

Nach einer ernüchternden ersten Meisterschaftsrunde reisten wir motiviert und optimistisch nach Sursee. Mit Le Locle erwartete uns zunächst ein bislang unbekannter Gegner.

Wie bereits in den zwei Matches der ersten Runde, gelang uns auch in diesem Match ein früher Treffer, so dass wir nach bereits 13 Sekunden in Führung gehen konnten. Nur wenig später folgten auch der zweite und dritte Treffer. Wir schienen in Fahrt zu kommen und führten nach zehn Minuten bereits 5:0. Die weiteren zehn Minuten der ersten Halbzeit verliefen harzig und ereignislos. Beide Mannschaften schienen nicht richtig wach zu sein, das Spiel war schleppend und unser Torglück hatte uns ebenfalls verlassen. Endlich, vor dem Pausenhorn, gelang uns der sechste Treffer.

Nach den Erfahrungen in der letzten Runde wollten wir diesmal in der zweiten Halbzeit alles richtig machen, unsere Gegnerinnen weiterhin eng decken und nicht mehr Gefahr laufen, den Match noch aus den Händen zu geben. Aber wieder waren es unsere Gegnerinnen, welche nach den ersten Minuten der zweiten Halbzeit den ersten Treffer erzielten. Unsere Reaktion folgte mit dem siebten Treffer prompt. Im weiteren Spielverlauf kullerte der Ball ungehindert über unsere Torlinie und unsere Gegnerinnen verkürzten auf 7:2. Die Jurassierinnen machten nun vermehrt Druck, was das Spiel etwas weniger zäh verlaufen liess und sogar zu einem Penalty zu unseren Gunsten führte, welcher durch die Gefoulte auch verwertet wurde. Ein Fehlentscheid des Schiedsrichters, wofür dieser sich nach dem Spiel entschuldigte, führte schlussendlich zum finalen 8:3.

 

UHC Burgdorf vs. UHU Bern 5:8 (3:5; 2:3)

Die Damen aus Bern waren uns bereits aus dem vergangenen Cup-Spiel bestens bekannt. So bereiteten wir uns auf ein gänzlich anderes Spiel als das vorangehende vor. Wir wussten, dass wir für dieses Spiel von Anfang an werden wach sein müssen und unseren Gegnerinnen keinen Platz lassen dürfen. Frisch aus Kanada zurück startete mit diesem Match auch unsere letzte Mitspielerin in die Saison.

Die Bernerinnen machten von Anfang an Druck und zögerten nicht, auf das Tor zu schiessen. So erstaunt es wenig, dass es auch sie waren, die nach den ersten Spielminuten in Führung gingen. Es folgte ein körper- und stockbetontes Spiel mit beidseitige Chancen, wobei Bern etwas glücklicher im Abschluss war. Die vielen Körperkontakte führten dazu, dass der Schiedsrichter beide Teams verwarnte. Alsbald folgte die erste Strafe gegen Bern wegen Stossens, welche wir jedoch nicht zu unseren Gunsten nutzen konnten. Kaum war die gegnerische Spielerin wieder auf dem Feld, folgte eine Strafe gegen uns wegen Stockschlags. Auch diese verlief ohne Torerfolg. Das weitere Spiel war sowohl vor als auch nach der Pause von vielen Freistössen und ungewohnt vielen Strafen sowie beidseitigen Abschlusschancen geprägt, wobei sich die Bernerinnen in ihren Abschlüssen etwas effizienter zeigten als wir, was ihnen die Führung zur Pause einbrachte.

Zwei Tore sind schnell aufgeholt und so starteten wir frohen Mutes in die zweite Halbzeit. Nur wenig später musste erneut eine unserer Spielerinnen auf die Strafbank, was unsere Gegnerinnen dazu nützten, ihren Vorsprung weiter auszubauen und nur wenig später mit einem weiteren Tor nachzudoppeln. Der Spielstand zwang uns, bereits nach 10 Minuten in der zweiten Halbzeit mit vier Feldspielerinnen zu spielen. Was lange währt, wird endlich gut und nach einigen Minuten des Überzahlspiels fiel das erste Tor zu unseren Gunsten. Das zweite liess nicht lange auf sich warten. Doch auch die Bernerinnen blieben hartnäckig und torhungrig. Erschwerend kam in diesen letzten Spielminuten hinzu, dass der Schiedsrichter nun gnadenlos pfiff, sobald sich zwei Stöcke berührten, was dazu führte, dass der Ball, einmal in den Händen/an den Stöcken der Gegnerinnen, kaum mehr zurückerobert werden konnte. Trotz eines guten 4:3 Spiels gelang es uns daher nicht mehr, unser Schicksal abzuwenden, so dass wir das Feld nach 40 Minuten geknickt und als Verliererinnen verliessen.